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und

 

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BNE-Plattform Heimboldshausen

                                                                                    

                                                                                       24. Mai 2013

 

 

Vorläufige Fassung, verabschiedet auf der Sitzung der

projektbegleitenden Arbeitsgruppe am 20. Mai 2013 in Heimboldshausen

(Redaktionelle Bearbeitung: Klaus Adamaschek)

 

Die BNE-Plattform soll als einvernehmliche Grundlage für die weitere Arbeit im Rahmen des Projekts „Systemische Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE“ dienen. Zudem soll sie auch Hilfestellung für die Legitimation des Projekts nach innen und nach außen bieten.

 

Die BNE-Plattform muss im Projektverlauf fortgeschrieben und angepasst werden. Zunächst sollen folgende Fragen diskutiert bzw. beantwortet werden:

 

1.       Was sind die Grundlagen des Projekts?

2.       Wie ist der Bezug zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan?

3.       Wie steht es bisher um BNE in Heimboldshausen?

4.       Was ist im Rahmen des Projekts konkret geplant?

5.       Quellen und weiterführende Hinweise

 

 

1  Was sind die Grundlagen des Projekts?

 

1.1  Das Konzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

 

Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2005 – 2014 zur Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. Hintergrund der BNE ist die Agenda 21, ein Aktionsprogramm, das darauf abzielt, die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in der Welt zu verbessern und gleichzeitig Natur und Umwelt zu schützen.

 

Das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung reicht weit über das Erleben und Kennenlernen der Natur hinaus und bezieht weitere wichtige Felder wie z. B. die Ernährungs- und Gesundheitsbildung mit ein. Angestrebt wird eine ganzheitliche Bildung, die den ganzen Menschen mit all seinen Facetten  im Auge hat, die Rücksicht nimmt auf sein Wesen, seine Empfindungen wie seine Befindlichkeit, und die versucht, die Persönlichkeit des Kindes bzw. des Jugendlichen zu entwickeln.

 

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

  • ist nicht wertfrei. Sie will Wertvorstellungen vermitteln, die auf die Achtung des Lebensrechts und der Würde aller Lebewesen ausgerichtet sind, die das Zusammenleben von Pflanzen, Tieren und Menschen als Symbiose, als partnerschaftliches Verhältnis betrachten. Es gilt die Fähigkeit zu einem behutsamen Umgang mit der Natur zu entwickeln, Empfindsamkeit, innere Betroffenheit, Engagement und verantwortliches Handeln im Natur- und Umweltschutz zu fördern.
  • ist auf den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen der gegenwärtig wie zukünftig lebenden Menschen ausgerichtet.
  • bezieht zur Lösung von Problemen das Wissen und die Denk- und Arbeitsmethoden verschiedener Fächer / Disziplinen ein und fördert Fächer übergreifendes Arbeiten.
  • berücksichtigt, dass komplexe Probleme nicht mit linearem und eindimensionalem Denken bearbeitet werden können, sondern ein Denken in Netzbeziehungen, ein ökologisches (systemisches) Denken erfordern.
  • vermittelt neue Lernformen, in denen die Lernenden sich aktiv mit dem Lerngegenstand auseinandersetzen, und entwickelt die Befähigung zum Erkennen wie die Fähigkeit zum Handeln.
  • wendet sich ab von einer an der Fachsystematik orientierten Stoffvermittlung, greift dagegen Probleme der Lebenswelt auf und vermittelt die Fähigkeit, Fachwissen zur Lösung von Problemen einzusetzen.

 

1.2  Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Elementarpädagogik

 

Was wollen Bildungsprojekte zur nachhaltigen Entwicklung bewirken? Und as bedeutet dies für die Gestaltung der Elementarpädagogik?

 

Grundlegendes Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Elementarbereich ist es, die Fähigkeiten und Kompetenzen von Kindern zu fördern, die für eine verantwortungsbewusste Mitgestaltung der Gegenwart notwendig sind. Zu den Kompetenzen zählen:

  • Weltoffenheit
  • Achtung und Wertschätzung gegenüber Natur und Umwelt
  • Toleranz gegenüber anderen Menschen, Meinungen und Andersartigem
  • gemeinsam an einem Problem arbeiten und zu Lösungen kommen können
  • sich bewusst werden, dass das eigene Handeln für sich selbst und andere von Bedeutung ist

 

Lebendige Bildungsprojekte lassen sich anhand vieler Themen durchführen. Entscheidend ist, dass sie die Kinder in ihrer Entdeckungslust unterstützen, ihnen Möglichkeiten bieten, gemeinsam die Welt zu entdecken, Zusammenhänge zu begreifen und zu erfahren. Themen aus dem Alltag der Kitas wie Wasser, Energie, Ernährung, Konsum, Mobilität und Natur erleben, aber auch Projekte des interkulturellen und globalen Lernens bieten vielfältige Anknüpfungspunkte zur Gestaltung solcher Bildungsprozesse.


Neben den Schlüsselthemen sind es auch die Methoden und Arbeitsweisen einer Kita, die Bildung für nachhaltige Entwicklung ausmachen. Der vielleicht wichtigste Aspekt ist hierbei die Partizipation der Kinder. Sie sind es, die mit ihren Fragen, Interessen und Gedanken den Projektverlauf maßgeblich mitbestimmen sollten.


Aber auch die Einbindung von Eltern und die Zusammenarbeit mit externen Bildungspartnern oder Organisationen im Stadtteil ist wertvoll. Sie tragen zur Vernetzung der Kita bei und vermitteln den Kindern, dass sie ein wichtiger Teil der Gesellschaft sind.
 

Die Wirkung von Vorbildern auf das Verhalten ist beim Menschen groß. Kinder übernehmen vieles von dem, was ihnen vorgelebt wird. Deshalb sind ein bewusster Umgang mit Energie, Wasser und die Berücksichtigung regionaler und ökologischer Produkte bei der Essenszubereitung in einer Nachhaltigkeitsorientierten Kita ebenso wichtig wie beispielsweise die naturnahe Gestaltung des Außengeländes. Dabei sind die pädagogischen Fachkräfte Vorbild für nachhaltiges Denken und Handeln und auch die Räume unterstützen entsprechende Bildungsprozesse.

 

2  Wie ist der Bezug zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan?

 

Das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung weist enge Verbindung zu den Zielsetzungen und Inhalten des Bildungs- und Erziehungsplanes für Kinder von 0 bis 10 Jahren auf. Dies lässt sich an einigen wenigen Beispielen verdeutlichen:

  • Im Mittelpunkt stehen das Kind und seine Entwicklung. Das Recht auf eine bestmögliche Bildung schließt auch die Befähigung zu einer verantwortungsvollen Lebensgestaltung ein (Stichwort „Bild vom Kind“)

  • Alle BNE-Projekte müssen insbesondere auch den Übergang der Kinder vom Kindergarten in die Grundschule im Blick haben(Stichwort „Verzahnung der Bildungsorte“).

  • Das Konzept zielt auf Basiskompetenzen wie Verantwortungsübernahme, Werteorientierung und Kooperationsfähigkeit (Stichwort „Basiskompetenzen“).

  • Das methodische Konzept setzt auf aktives Lernen, Forschen und Entdecken und lässt Raum für Kreativität und Fantasie (Stichwort „Stärkung der kindlichen Entwicklung“).

  • Bildung wird als soziale Interaktion verstanden. Alt und Jung begegnen sich auf Augenhöhe und sind aktiv am Bildungsprozess beteiligt (Stichwort „Ko-Konstruktion“).


So hat dann auch das Land Hessen von 2009 bis 2011 unter Federführung des Sozialministeriums das Projekt „Initiative von Anfang an – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der frühen Kindheit“ umgesetzt. Ziel war es, im Rahmen der Implementierung des Bildungs- und Erziehungsplanes auch BNE als durchgängiges Prinzip zu verankern. Die Ziele und Inhalte des Projekts werden im Abschlussbericht des Hessischen Sozialministeriums wie folgt formuliert:

Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei berücksichtigen, wie sich das verantwortungsvolle Handeln auf nachfolgende Generationen auswirkt – dazu kann Bildung für nachhaltige Entwicklung bereits die Jüngsten befähigen.

Das Projekt „Initiative von Anfang an“ setzt daher möglichst früh an, bereits im ersten Lebensjahr, und gewährleistet so eine Kontinuität in allen, durch den BEP bereits miteinander verzahnten Bildungsorten. Alle ziehen an einem Strang: Denn – nur so kann es gelingen, nachfolgende Generationen für das Thema zu sensibilisieren. Das macht den Ansatz einmalig. Die Kinder von heute werden die Welt von morgen gestalten. Daher gilt es, ihnen durch Bildung für nachhaltige Entwicklung zu vermitteln, dass ihr Handeln andere beeinflusst und sich auch auf nachfolgende Generationen auswirkt. Das Projekt fördert die Bewusstseinsbildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen der frühkindlichen Bildung. Bildung für Nachhaltigkeit in Hessen vermittelt daher schon den Jüngsten unserer Gesellschaft das Wissen über die Zusammenhänge vom großen Ganzen im Leben eines Kindes. Und: Es vermittelt die Kompetenzen, sich das Wissen über nachhaltige Entwicklung anzueignen und auch anzuwenden.

Der Begriff „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wird bei dem Projekt ganzheitlich definiert; im Hinblick auf die ökologischen, ökonomischen, kulturellen und sozialen Dimensionen der Nachhaltigkeit. Auf dieser Grundlage ist das Projekt konzipiert worden, ohne zusätzliche, neue Strukturen in den Feldern der Jugendhilfe und Schule zu errichten. Die Ziele sollen vielmehr durch eine enge Verbindung mit dem Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) erreicht werden, der die Basis für eine frühzeitige, optimale Förderung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in Hessen darstellt und derzeit in die Praxis eingeführt wird. Nachhaltigkeit ist dabei integraler Bestandteil der frühkindlichen Bildung.

Im Sinne eines „kokonstruktiven“ (Ko-Konstruktion als pädagogischer Ansatz bedeutet, dass Lernen in sozialen Zusammenhängen erfolgt und die gemeinsame Erforschung von Sinn-Zusammenhängen zwischen Menschen stattfindet) Prozesses sind unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen vier Bausteine entwickelt worden. Diese Bausteine tragen durch eine von Anfang an vernetzte Grundlage dazu bei, das Thema tatsächlich in der Praxis zu verankern. Der Gedanke der BNE soll dabei kein „Fach“ sein, sondern eine Haltung darstellen, die sich wie ein roter Faden durch alle Bildungs- und Lernbereiche der frühkindlichen Bildung zieht.

Zur Umsetzung dieses ambitionierten Vorhabens bedarf es vieler Mitstreiterinnen und Mitstreiter: die Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas, die pädagogischen Fachkräfte in der Familienbildung, die Lehrkräfte in den Grundschulen und der Ausbildung, die Kindertagespflegepersonen, die Politik auf den verschiedenen Ebenen und vor allem auch die Eltern!

Landesbroschüre zur Nachhaltigkeitsstrategie Hessen, Wiesbaden Juni 2012

Vor diesem Hintergrund unterstützt das Land Hessen das in Heimboldshausen geplante Modellprojekt. So heißt es im Schreiben der zuständigen Abteilungsleiterin im Hessischen Sozialministerium, Frau Cornelia Lange, vom 27.3.2013:

Das nun durch Ihre Initiative in Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum Licherode auf der Grundlage des Bildungsplanes und des Lehrplans der Fachschule für Sozialpädagogik weiterentwickelte Projekt zur Verankerung an der Fachschule für Sozialpädagogik in Heimboldshausen findet auch in Abstimmung mit dem Hessischen Kultusministerium meine grundsätzliche fachliche Befürwortung. Ihrem Wunsch, als Kooperationspartner für das Projekt zur Verfügung zu stehen, kann ich daher gerne zustimmen.

3  Wie steht es bisher um BNE in Heimboldshausen?

Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 werden angehende Erzieherinnen und Erzieher am Schulstandort in Heimboldshausen ausgebildet. Zunächst einzügig, seit dem Schuljahr 2012/13 zweizügig. Derzeit besuchen 83 Studierende die Fachschule für Sozialpädagogik, die ersten Studierenden befinden sich bereits im Anerkennungsjahr. Mit der Installierung der Fachschule konnte das Bildungsangebot im Fachbereich Sozialwesen komplettiert werden, und am Standort in Heimboldshausen werden nun drei unterschiedliche Schulformen angeboten: Die zweijährige Berufsfachschule für sozialpädagogische und sozialpflegerische Berufe, die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz und die Fachschule für Sozialpädagogik.

Seit mehreren Jahren werden am Fachbereich Sozialwesen immer wieder Aktivitäten, die sich dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung zuordnen lassen, durchgeführt. Ein Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf Angeboten aus dem Bereich der Natur- und Waldpädagogik, aber auch auf Angeboten im Bereich Ernährung und kreatives Gestalten. Auch die fachliche und unterrichtliche Auseinandersetzung mit dem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 - 10 Jahren in Hessen  wird zunehmend unter dem Aspekt der Bildung für nachhaltige Entwicklung bearbeitet.

Was bisher fehlt, ist ein Gesamtkonzept, welches den Schwerpunkt BNE weiter implementiert und sowohl schulintern, als auch nach außen, verdeutlicht und für die Fachschule handlungsleitend ist. Weitere Ziele sind die kontinuierliche Vernetzung mit BNE-relevanten Kooperationspartnern sowie eine mögliche Zertifizierung für die Studierenden für den Ausbildungsschwerpunkt "Bildung für nachhaltige Entwicklung", um auch für künftige Arbeitgeber unserer Studierenden klar als Schule mit besonderem Schwerpunkt erkennbar zu sein. Die Studierenden sollen befähigt werden, Bildung für nachhaltige Entwicklung theoretisch zu erfassen und  in der Praxis professionell umzusetzen.

4  Was ist im Rahmen des Projekts konkret geplant?

Das Projekt wurde als Beitrag zum Landeswettbewerb „Umweltschule – Lernen und Handeln für die Zukunft“ angemeldet. Im Anmeldeformular sind die geplanten Handlungsschritte wie folgt formuliert:

Bereich I: Bildungsarbeit und Schulcurriculum

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist in Heimboldshausen schon lange ein wichtiger Schwerpunkt der Bildungsarbeit.  So wurden in den letzten Jahren u. a. folgende modellhafte Projekte verwirklicht:

  • Wahlfächer Naturpädagogik und Ernährung (seit 2010)
  • Projektwoche naturnahe Schulgestaltung (2012)
  • Unterrichtsreihe BNE mit Staatsexamensarbeit (Lisa Hack) und Prüfungsrelevanz für die Studierenden (2012)
  • Diverse Projekttage und Exkursionen zu BNE-Themen
  • Stärkere pädagogische Nutzung des Schulgartens (seit 2011)
  • Im Schuljahr 2013/14 sollen diese Ansätze in einem Gesamtkonzept zusammengefasst, ergänzt und zunächst schwerpunktmäßig an der Fachschule dauerhaft verankert werden. Zur Begleitung des Prozesses wurde eine Planungsgruppe eingerichtet, die sich u. a. folgende Maßnahmen vorgenommen hat:
  • Erfassung aller BNE-Aktivitäten an der Schule  (BNE-Kataster)
  • Partizipative Einbindung der Studierenden in die weitere Projektarbeit
  • Einarbeitung von BNE in das schuleigene Curriculum
  • Entwicklung und Erprobung geeigneter BNE-Bausteine


Bereich II: Kollegium und Schulleben

Auch in den Bereichen Fortbildung und Schulleben nimmt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an der Fachschule für Sozialpädagogik einen zunehmenden Stellenwert ein. Hierzu haben insbesondere folgende Maßnahmen der letzten Jahre beigetragen:

  • Fortbildung BNE am Umweltbildungszentrum Licherode (2011)
  • Teilnahme einzelner Lehrkräfte an weiteren BNE-Fortbildungen (Cornell, Leuchtpol, KiTas Alheim etc.)

Im Schuljahr 2013/14 sollen diese Ansätze in einem Gesamtkonzept zusammengefasst und zunächst schwerpunktmäßig an der Fachschule dauerhaft verankert werden. Zur Umsetzung und Steuerung des Prozesses wurde eine Planungsgruppe eingerichtet, die sich u. a. folgende Maßnahmen vorgenommen hat:

  • Motivierende Auftaktveranstaltung Ende Schuljahr 2012/13
  • Pädagogischer Block mit Zukunftswerkstatt und Curriculumdiskussion am UBZ-Licherode im Hersbt 2013
  • BNE-Projekte und -Aktionen für das Schulleben
  • Darstellung der BNE-Aktivitäten auf der Schul-Homepage

Das Projekt wird von der Schulleitung unterstützt und soll auch in die schulübergreifende Arbeitsgruppe „Ökologische Bildung“ eingebracht werden. Weitere wichtige Kooperationspartner sind u. a.:

  • Hess. Sozialministerium
  • Hess. Kultusministerium
  • Staatliches Schulamt Bebra
  • Umweltbildungszentrum Licherode
  • Weitere regionale Kooperationspartner

Im weiteren Verlauf des Prozesses ist eine Übertragung der Erfahrungen des Projekts bzw. einzelner Komponenten auf weitere Bereiche der BSO und evtl. auch weitere Fachschulen angedacht.

Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Die Vereinten Nationen (UN) haben für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. In diesem Rahmen zeichnet die Deutsche UNESCO-Kommission  so genannte UN-Dekade-Projekte aus, die durch greifbare Beispiele zeigen, wie das hohe Leitbild von BNE in praktisches Handeln umgesetzt werden kann.

Die begleitende Arbeitsgruppe empfiehlt, das Heimboldshäuser BNE-Projekt noch im laufenden Jahr zur Auszeichnung als Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ anzumelden.

5  Quellen und weiterführende Hinweise

5.1  Literatur

Ellenberger, Wolfgang/Adamaschek, Klaus: Anmerkungen zur Didaktik der Bildung für nachhaltige Entwicklung, Licherode 2010

Fink, Claudia: Zum aktuellen Stand von BNE an der Fachschule fürSozialpädagogik, Heimboldshausen Dezember 2012

Hack, Lisa: Bildung für nachhaltige Entwicklung als durchgängiges Prinzip in der Kindertagesstätte und als durchgängiges Prinzip in der Fachschule für Sozialpädagogik, Heimboldshausen 2012

Hessisches Sozialministerium (Hrsg.): Kinder in den ersten drei Lebensjahren: Was können sie, was brauchen sie? Handreichung zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0-10. Wiesbaden 2010

Hessisches Sozialministerium/Hessisches Kultusministerium (Hrsg.): Bildung von Anfang an. Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0-10 Jahren in Hessen. Wiesbaden 2011 (3. Auflage)

Hessisches Sozialministerium: Abschlussbericht Nachhaltigkeitsstrategie Hessen.

Initiative Von Anfang an - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der frühen Kindheit. Wiesbaden 2012

5.2  Internetseiten

 

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