Standort Bad Hersfeld:

Berufliche Schulen Bad Hersfeld
Am Obersberg
36251 Bad Hersfeld

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Berufliche Schulen Bad Hersfeld

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36269 Philippsthal

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und

 

Berufliche Schulen Bad Hersfeld

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Bäcker/in

Berufsausbildung zum Bäcker
An den Beruflichen Schulen in Bad Hersfeld werden die Auszubildenden zum Bäcker/zur Bäckerin im berufsbezogenen Unterricht in drei Jahrgangsstufen unterrichtet. Das Lernarrangement der Schülerinnen und Schüler ist eng verknüpft mit der Fähigkeit und der Bereitschaft zur selbstständigen Aneignung neuer innovativer beruflicher Qualifikationen.     
Handelnde und problemorientierte Lernprozesse, bei denen Produkte erzeugt werden können und in denen "Kopf- und Handarbeit" aufeinander bezogen werden sowie ein auf Kooperation und Austausch von Informationen ausgerichteter Unterricht, gehen einher mit der Forderung nach grundlegenden Schlüsselqualifikationen.
Die Handlungsorientierung wird als didaktisch-methodisches Prinzip zur Entwicklung einer beruflichen Handlungskompetenz in den Mittelpunkt der beruflichen Bildung gestellt. Die traditionellen getrennten Bereiche des "Fachrechnens", der "Fachkunde" und der "Fachpraxis" münden in einem "berufsbezogenen Unterricht" und werden dabei, auch gemäß den aktuellen Erfordernissen des Rahmenlernplanes, noch wesentlich stärker zueinander in Beziehung gebracht.     
An die Stelle der in älteren Lehrplänen verfügten "Lehrgänge" treten in den aktuellen Lehrplänen sogenannte "Lernfelder", die Lehrenden und Lernenden verbesserte Handlungsbedingungen ermöglichen sollen und einhergehen mit der Forderung der angeführten beruflichen Handlungskompetenz. Die den Lernfeldern zugrunde liegenden Handlungsbereiche sind in den aktuellen Lehrplan Berufsfeld Ernährung, Fachstufe Bäcker, verfügt.

Um den Verbrauchererwartungen im Hinblick auf den Erhalt einer optimalen Gebäckqualität gerecht zu werden, ist es jedoch notwendig, stets hochwertige Erzeugnisse herzustellen, die sich vor allem in einem optimierten Genuss- und Gesundheitswert ausdrücken.

Dadurch, dass in unserer Gesellschaft die Nahrungsmittel in einem relativen Überfluss vorhanden sind, und die Zahl der handwerklichen Bäckerbetriebe in den letzten 20 Jahren um die Hälfte zurückgegangen ist, wird ein gesteigerter Wert auf den Erhalt und die Steigerung der Lebensmittelqualität gelegt. Dieses erfordert von jedem Einzelnen fundierte Kenntnisse über die qualitätsbegrenzenden Merkmale sowie ihre Entstehung.

Die Bäckerinnen und Bäcker sollen daher ihre Lernergebnisse gemeinsam reflektieren und überprüfen, indem sie Urteile abgeben und zu einer realistischen Einschätzung ihrer fachlichen Kenntnisse und handwerklichen Fähigkeiten gelangen.

Auch die Lernwünsche unserer Schüler, die sich zum Beispiel an der Herstellung innovativer Produkte oder auch den Erfordernissen der LAP ausdrücken können, sollen in dieser anwendungsbezogenen Form des Unterrichts berücksichtigt werden.

Auch die Fragen der Unfallverhütung, der Hygienekonzepte, der Notwendigkeit des umweltgerechten Arbeitens (Energieeinsparung, Abfallentsorgung ...) und nicht zuletzt der ökonomischen Prinzipien, lassen sich in einem solchen berufsbezogenen Unterricht stärker veranschaulichen. Die nachfolgenden aufgeführten Handlungsbereiche basieren auf den fünf Handlungsbereichen und sind legitimiert durch die Anforderungen im Lehrplan:

   1. Planen
   2. Beurteilen
   3. Qualitätssicherung/Qualitätserhaltung
   4. Entwicklung/Kreation
   5. Optimierung


Als fortschrittliche Medien stehen in diesem Sinne in unserer Schulbäckerei ein Computer sowie eine Digitalkamera zur Verfügung. Diese können beispielsweise die in den Plänen geforderten Sachfragen der Rezeptoptimierung durch die Schülerinnen und Schüler fördern.. Die Qualität der hergestellten Erzeugnisse kann in diesem Sinne nicht nur gesichert und erhalten, sondern darüber hinaus optimiert werden. Die Schüler dokumentierten und reflektieren den Fortschritt ihrer Handlungsergebnisse, nicht nur in der Lerngruppe, sondern auch für sich persönlich, (z.B. Rezeptdateien).

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